Die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März 2010 waren die bislang umfangreichsten und vielfältigsten in der Geschichte der Aktionswochen. Der vom Interkulturellen Rat veröffentlichte Veranstaltungskalender verzeichnete bundesweit mehr als 900 Veranstaltungen in fast 300 Städten und Gemeinden.
Am Samstag, den 20. März 2010 lud die Deutsche Sportjugend anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus zu einer Tagung nach Frankfurt am Main ein.
Heinz Maintok vom SV Blau Weiß Sedlitz und Torsten Abicht vom Stadtsportbund Weimar stellten ihre Aktivitäten für Vielfalt und Demokratie und gegen Rechtsextremismus im Sport vor. Sie vertreten zwei von insgesamt mehr als 145 Sportprojekten, die in den 90 lokalen Aktionsplänen des Bundesförderprogramms „Vielfalt tut gut“ aktiv sind.
Am Montag, den 15. März 2010, wurde anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus im Haus des Sports die Ausstellung „Versteckspiel“ eröffnet. Was nur scheinbar harmlos daherkommt, beschreibt eine der wesentlichen und besorgniserregenden Entwicklungen in den vergangenen Jahren. Neonazis konnten sich einen kulturellen, vorpolitischen Raum erobern, in dem sie agieren, organisieren und rekrutieren. Rassistische Einflüsse zeigen sich in der Musik, dem Kleidungsstil, in Codes und Symbolen.
Immer wieder versuchen Personen der rechtsextremen Szene Sportvereine zu unterwandern.
Ebenso nutzen sie Sportveranstaltungen für die öffentlichkeitswirksame Präsentation von rechtsextremen Aussagen. Die Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung von Minderheiten ist daher nach wie vor auch für den Sport eine große Herausforderung.
Die Deutsche Sportjugend (dsj) ruft ihre Mitgliedsorganaisationen dazu auf, sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März 2010 mit eigenen Aktionen zu beteiligen.
Im Sport liegen große Potenziale zur interkulturellen Verständigung, Vermittlung ethischer und sozialer Werte, Demokratie und Toleranz. Integration und Demokratie im Sport müssen gelebt und Diskriminierungsformen jeder Art eine Absage erteilt werden!
Diese Fortbildung richtet sich an Multiplikator/innen, die sich
über einen Zeitraum von einem Jahr berufsbegleitend im Themenfeld
Rechtsextremismus (weiter-)qualifizieren und ihre berufliche
Praxis im Umgang mit Rechtsextremismus gemeinsam
mit Kolleg/innen reflektieren und professionalisieren möchten.
Innerhalb der Fortbildung werden unterschiedliche Aspekte und
Wirkungsweisen des aktuellen Rechtsextremismus beleuchtet.
Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2009, die vom 16. bis 29. März 2009 stattfanden, lud die Deutsche Sportjugend (dsj) am 28. März zu einer Fachkräftetagung in die Akademie des Sports nach Hannover ein. Gemeinsam mit Akteuren zivilgesellschaftlicher Initiativen wurden die gegenseitigen Erwartungen sowie Möglichkeiten, Chancen und Grenzen im Umgang mit Rechtsextremismus diskutiert.
Integrieren oder Ausgrenzen? – Fachkräftetagung zur Zusammenarbeit des organisierten Sports mit zivilgesellschaftlichen Initiativen im Umgang mit Rechtsextremismus
Am 28. März 2009 wird die Deutsche Sportjugend anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2009 eine Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus im Sport durchführen, zu der wir Sie ganz herzlich einladen.
Auch im Jahr 2009 werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus (16. - 29. März 2009) von Seiten der Deutschen Sportjugend unterstützt!
Die Fußballerinnen „BALLerinas“ beteiligen sich am Fotowettbewerb des Onlineportals der ZEIT www.netz-gegen-nazis.de um ein deutliches Zeichen zu setzen: Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben im Sport nichts zu suchen!